Das letzte Lebensdrittel ist eine Phase des Loslassenmüssens, was naturgemäß schwer zu akzeptieren ist, vor allem wenn es die Klarheit des Bewusstseins betrifft. Viele alte Menschen, besonders diejenigen, die unter Bluthochdruck und Arteriosklerose leiden, klagen über Schwindel, Gedächtnisverlust und Bewusstseinstrübungen, allesamt Symptome, die das Alltagsleben erheblich belasten.

„Altwerden ist nichts für Feiglinge“ lautete vor einigen Jahren der Titel eines Buches aus der Feder des beliebten und damals schon sehr betagten Schauspielers Joachim Fuchsberger. Nicht nur, wer pflegebedürftige alte Menschen in seiner Familie hat, wird das bestätigen können. Bei alten Menschen ist eine Zerebralsklerose die häufigste Ursache für Schwindelattacken und Durchblutungsstörungen des Gehirns. Nach koronarer Herzkrankheit und malignen Tumoren sind zerebrale Ischämien immer noch die dritthäufigste Todesursache. Die flüchtige Form TIA (transiente ischämische Attacke) trifft etwa 50 von 100 000 Patienten pro Jahr, die Inzidenz von Schlaganfällen beträgt bis zu 300 von 100 000 Patienten jährlich. Etwa 80 % aller Schlaganfälle sind durch zerebrale Ischämien bedingt. Grund genug, dem Fortschreiten dieses Prozesses so früh wie möglich entgegenzuwirken.