Immunsymbiose ist das Zusammenleben mit unseren Keimen im gegenseitigen und friedvollen Gleichgewicht. Was hat das mit chronifizierten Keimbelastungen zu tun und wie beeinflusst das unsere Gesundheit der Zahn-Kiefer-Region und unseren gesamten Organismus? Was lässt die Keime pathologisch erscheinen und welche Störungen liegen dem zugrunde?

In Ihrem Buch „ImmunSymbiose“ schreibt Ariane Zappe, dass Immunsymbiose die hochentwickelten und hochorganisierten Wechselwirkungen zwischen Mikroorganismen, körpereigenen Zellen und unserem Immunsystem sind (1). Der menschliche Körper und die mikrobiellen Elemente arbeiten Hand in Hand, wenn es um den Umgang mit Traumata, Konflikten und Stress geht.

Im Rahmen der Immunsymbiose hat jeder Keim, der auch ein Lebewesen ist, seinen zugeordneten Platz im „System Mensch“. Diese Ordnung wird von unserem Immunsystem gewährleistet und aufrechterhalten. Dadurch ist ein optimales Zusammenwirken möglich, mit dem Ziel, gesund zu leben. Auf diese Weise kann jede Lebensform ihre spezifischen Eigenschaften zum Wohle aller in das Gesamtsystem einbringen.