Fachforum
Naturheilpraxis 06/2020

Zähne und Körper aus naturheilkundlicher Sicht – Teil 2

Einflüsse von Ernährung und Stoffwechsel auf die Zahngesundheit

Zähne benötigen für ihre Stabilität und umfassende Funktionalität wichtige Vitalstoffe wie Kalzium, Vitamin D, Magnesium, Silizium, Eiweiße und Fette. Ungesunde Ernährungsgewohnheiten und Störungen bei der Nahrungsaufnahme sowie in den Verdauungsorganen verhindern, dass diese Stoffe aufgenommen werden. Dadurch stehen sie den Zähnen auch nicht für den Erhalt ihrer Gesundheit zur Verfügung. Zu viel Zucker bzw. Kohlenhydrate, künstliche Zusatzstoffe sowie ein saurer und gestresster Stoffwechsel führen zu einer Unterversorgung der Zähne und des Zahnhalteapparates.

Ein Beitrag von Carl-Philipp Cauer
Lesezeit: ca. 8 Minuten
Gordon Saunders / shutterstock.com

Für eine gesunde und damit die Zahnfunktion optimierende Ernährung ist es notwendig, sich abwechslungsreich und mit frischen pflanzlichen Produkten zu versorgen. Ausgeglichen über die Woche verteilt sollte eine regelmäßige Zufuhr der entsprechenden Nährstoffe erfolgen. Da unser Körper Speichermöglichkeiten besitzt, müssen wir nicht jeden Tag alle Vitalstoffe zu uns nehmen. Trotzdem ist es wichtig, eine ausgewogene und vielfältige Aufnahme durch frische Lebensmittel zu gewährleisten. Zudem sollten diese giftfrei sein, um unseren Körper nicht noch zusätzlich zu belasten. Daher ist der Bezug von Lebensmitteln aus einer nachhaltigen und ökologischen Landwirtschaft vorzuziehen, idealerweise von einem Bauern aus der Nähe, den man kennt.

Einseitige Ernährungsformen führen auf Dauer zu Mangelzuständen und durch die Verschiebung des Nährstoffgleichgewichts zu Schäden des Organismus. Wenn die einseitige Ernährung nur ein paar Tage dauert und danach in ein gesundes Gleichgewicht zurückkehrt, kann sie vom Körper noch kompensiert werden.

Ideal ist es, bei der Ernährung die lokalen, regionalen und saisonalen Angebote der Natur zu berücksichtigen. Damit ist für einen möglichst hohen Nährstoffgehalt in den Lebensmitteln gesorgt, da sie bis zur Reife mit der Erde verbunden bleiben. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass eine Nahrungszusammensetzung aus 30–50 % Fetten, 20–30 % Eiweißen und 20–30 % Kohlenhydraten gesundheitlich ideal ist. Diese Hauptnahrungsbestandteile sollten hauptsächlich aus pflanzlichen Quellen stammen, da wir von Natur aus besser in der Lage sind, diese zu verstoffwechseln und die meisten tierischen Quellen mit schädlichen Substanzen verunreinigt sind.

Lesen Sie den vollen Artikel in

Naturheilpraxis 06/2020

Erschienen am 02. Juni 2020