Kokosöl ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, sodass es mittlerweile immer öfter in einem Atemzug mit dem „Superfood“-Trend genannt wird. Experten warnen jedoch vor der hohen Anzahl gesättigter Fettsäuren im Kokosöl. Daher verglichen nun indische Wissenschaftler, ob sich Unterschiede zwischen einer regelmäßigen Aufnahme von gesättigten und von ungesättigten Fettsäuren belegen lassen. Hierfür teilten sie 153 Personen mit KHK je nach ihrem Ernährungsverhalten in zwei Gruppen ein. So ergaben sich 73 Patienten, die seit mehr als zwei Jahren regelmäßig Kokosöl zu sich nahmen, und 80 Menschen, auf deren Speiseplan stattdessen Sonnenblumenöl stand. Nach der Einteilung wurden Blutfettwerte, Vitamin-C-Gehalt und Parameter zur Ermittlung von oxidativem Stress erhoben.
Es stellte sich heraus, dass sich die Blutfettwerte bei beiden Gruppen nicht nennenswert unterschieden. Hinsichtlich des Vitamin-C-Gehalts waren die Werte in der Kokosölgruppe höher als die der Sonnenblumenölkonsumenten.