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Naturheilpraxis 01/2022

Wieder aufatmen mit Schwarzkümmel

Wiederkehrende Atemnot: im günstigsten Fall schlicht Zeichen eines Magnesiummangels. Häufige Atemwegsinfektionen: Selen und Zink sind vielleicht nicht ausreichend im Organismus vorhanden. Infekte, Entzündungen, Asthma, Allergien: Helfer in der Not können Schwarzkümmel, Korallenbeere, Vollkornprodukte, Borretsch oder Veilchen sein.

Ein Beitrag von Martina Schneider
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Er erweitert die Bronchien und stillt Schmerzen. Bakterien haben gegen ihn wenige Chancen, Entzündungen ebenso. „Schwarzkümmel heilt alle Krankheiten außer den Tod“, gibt Mohammed seinen Anhängern mit auf den Weg. Nigella sativa, deren Heimat Ägypten ist, gilt in der Naturheilkunde auch als echte Helferin in der Not, wenn das Immunsystem leidet und der Mensch nicht frei atmen kann. Gegen Erkältungskrankheiten und Sommergrippe hat sich die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmel bewährt.

Das gewonnene Öl hat es in sich. Es enthält hochwertiges Eiweiß, ätherisches Öl sowie Linol- und Gamma-Linolensäuren – wichtig für die Synthese immunregulatorischer Substanzen. Die Linolensäure stabilisiert Zellmembranen; hormonähnliches Prostaglandin hemmt Entzündungen. Im ätherischen Öl ist die Substanz Nigellon Semohiprepinon besonders wertvoll, die schnelle Hilfe bei Asthma bronchiale und selbst bei Keuchhusten-Attacken leisten kann. Beim Allergiker wird die übersteigerte T-Zellenfunktion stabilisiert und die krankhaft gesteigerte Immunreaktion durch Antikörper unterdrückt. Die übertriebene Immunantwort normalisiert sich, die Mastzelldegranulation wird verringert.

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Naturheilpraxis 01/2022

Erschienen am 04. Januar 2022