Fachforum
Naturheilpraxis 01/2022

Wer Sport treibt, braucht Vitalstoffe

Bei Sportlern und besonders bei Leistungssportlern ist die Stoffwechselaktivität erhöht, was zu einem vermehrten Bedarf an Mikronährstoffen führt, da diese als Cofaktoren im (Enzym-)Metabolismus dienen und über vermehrtes Schwitzen ausgeschieden werden.

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
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Ein optimaler Mikronährstoff-Status ist wichtig für die Gesundheit und die sportliche Leistung. Pauschale Äußerungen wie „Wer sich gesund ernährt, ist mit allen Nährstoffen gut versorgt“ können häufig durch Messungen widerlegt werden. Zahlreiche Untersuchungen und hunderte entsprechende Mikronährstoffanalysen von Sportlern ergaben, dass oft ein Mangel vorhanden ist. Spätestens bei Beschwerden, besser noch vorbeugend, sollten die Möglichkeiten der Mikronährstoffmedizin zum Tragen kommen. Die positiven Wirkungen sind für die Sportler häufig deutlich erkennbar.

Mögliche Konsequenzen eines Mikronährstoffdefizits bei Sporttreibenden sind Infektanfälligkeit, Leistungseinbußen, Müdigkeit, vermehrte Anfälligkeit für Übertraining, Muskelkrämpfe, verzögerte Regeneration, erhöhtes Verletzungsrisiko und Entzündungsneigung.

Nur durch eine Ernährungsumstellung lässt sich ein ausgeprägtes Defizit normalerweise nicht beheben. Dann sollten zusätzlich hochwertige Mikronährstoffpräparate eingesetzt werden. Unterstützt werden die Effekte der Mikronährstoffe durch sekundäre Pflanzenstoffe aus Gemüse und Obst. Deshalb sollte eine pflanzenbetonte und somit antientzündliche Ernährung immer die Grundlage der Sportlerernährung bilden. Nach ungefähr 3- bis 4-wöchiger Mikronährstoff-Supplementierung sind in der Regel erste Verbesserungen wahrnehmbar. Es kann aber einige Monate dauern, bis die Werte im Normbereich sind. Kontrollmessungen sind hier hilfreich.

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Naturheilpraxis 01/2022

Erschienen am 04. Januar 2022