Die Redewendung könnte es kaum treffender auf den Punkt bringen: Bewegung tut gut. Und doch liefert der Volksmund für Bewegungsmuffel auch gleich die passende Ausrede – „Sport ist Mord“. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch eindeutig, dass ein gesundes Maß an Bewegung einen wesentlichen Beitrag zur Krankheitsprävention und Linderung von Beschwerden bei einer Vielzahl von Erkrankungen leisten kann. Und nicht nur das. Bewegung verlängert die Lebenserwartung.

2018 veröffentlichte die WHO einen globalen Aktionsplan zur physischen Aktivität 2018–2030 unter dem Motto „Mehr aktive Menschen für eine gesündere Welt“, da regelmäßige Bewegung einen nachweislichen Beitrag zur Prävention und Behandlung nicht übertragbarer Erkrankungen leisten kann. Hierzu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Hypertonie und Apoplex, außerdem Diabetes, Übergewicht, Brust- und Kolonkarzinome. Unabhängig davon kann Bewegung einen effektiven Beitrag zur Verbesserung der mentalen Gesundheit und der Lebensqualität leisten. Dabei ist es gleich, ob man spazieren geht, schwimmt, Fahrrad fährt oder sich anderweitig bewegt (1).