Krisen können beängstigend und bedrohlich wirken. Schafft man es nicht, innerlich eine Distanz zu den negativen Gefühlen aufzubauen, können sich Ängste verselbstständigen. Selbsthypnose kann dabei helfen, diese innere Distanz aufzubauen, um Ängste zu lösen, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und eine gelassene Haltung zu unterstützen.

Es ist, als stehe die Welt unvermutet still. Wir reiben uns die Augen angesichts unserer völlig veränderten Umwelt. Die außergewöhnliche Zeit der Coronakrise ist ein Zustand der Bedrohung und des allgemeinen Stillstands, der jeden persönlich und jeweils anders trifft. Die Lasten dieser Situation sind höchst unterschiedlich verteilt und jeder geht anders damit um.

Bislang war eine solch plötzliche, kollektive Grenzsituation und Herausforderung nicht vorstellbar. Die aktuelle Lage hat viel mit dem Verlust von Freiheit, Kontrolle und Sicherheit zu tun und damit, dass der Rahmen des gewohnten Lebens nicht mehr funktioniert. Es ist bei vielen Menschen ein Gefühl von Gefahr vorhanden, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Jeder steht nun unvermittelt vor der Situation, dass er in der verordneten Abgeschiedenheit weitgehend auf sich oder seine Familie zurückgeworfen wird. Es gilt, zu Hause zu bleiben, um sich und die Gesundheit anderer zu schützen. Diese Krise greift damit drastisch in das Leben eines jeden Einzelnen ein und stellt neben der Gesundheit auch die Existenzgrundlage vieler Menschen in Frage. Sie schränkt die Bewegungsfreiheit ein, schneidet vom sozialen Leben ab und ruft möglicherweise Einsamkeit, Verunsicherung, Verwirrung, Ohnmacht und die unterschiedlichsten Ängste auf den Plan, z. B. die Angst vor Gefährdung der Gesundheit, vor einem möglichen Verlust des Arbeitsplatzes, vor einer düsteren Zukunft oder vor staatlicher Willkür.

Was passiert dabei in den Köpfen? Je dramatischer sich die Situation darstellt, desto mehr nimmt sie uns gefangen. Vor allem im Hinblick auf Ängste kann zu wenig Distanz dazu führen, dass sich Ängste verselbstständigen und ins Neurotische kippen. Denn Ängste sind subjektiv und es spielt keine Rolle, ob sie berechtigt oder unberechtigt sind. Angst macht eng, humorlos, intolerant und engstirnig. Um Angst verändern zu können, hilft es, sie aus einer übergeordneten Ebene ganz neutral zu betrachten, sie zu akzeptieren und sie in ihrer Verhältnismäßigkeit zu sehen.

Die Krise als Chance zur Neuorientierung begreifen

In der Zeit einer solchen Bedrohung und Gefährdung steht jeder Einzelne vor der entscheidenden Frage, wie er, passend für seine persönlichen Umstände, Sicherheit und Orientierung in sich selbst finden kann. Was hilft, diese Herausforderung unbeschadet und mit innerem Gewinn zu überstehen? Wir alle müssen lernen, in raueren Gewässern zu navigieren, gesellschaftlich und persönlich. Wir können nur von Tag zu Tag, von Woche zu Woche denken und dabei neue Wege finden, um mit der veränderten Situation umzugehen. Aber auch das schlimmste Ereignis kann einem Menschen in seiner Entwicklung helfen, wenn er es als Aufforderung wahrnimmt, seine inneren Kräfte zu trainieren. Dieses Virus hat die Macht, sowohl der Gesellschaft als Ganzes als auch dem Einzelnen einen Spiegel vorzuhalten. Denn die Krise kann das Beste und das Schlechteste des Menschen zu Tage fördern. Es kann eine Zeit sein, um persönlich in die eigene Tiefe zu gehen und sich seinem eigenen Schatten zu stellen. Für diese Herausforderung braucht es Mut.

Andererseits kann diese Zeit des verordneten äußeren und inneren Rückzugs aber auch die unglaubliche Chance beinhalten, das eigene Leben neu zu überdenken und nach eigenen, als richtig erkannten, Prinzipien auszurichten. Es kann ein Genuss sein, zu Hause bleiben zu können und dabei das gelassene Gefühl zu entwickeln, nichts mehr zu verpassen oder zu versäumen. Vielleicht geht das so weit, dass man sein Leben künftig nicht mehr so stark von äußeren Einflüssen und Eindrücken beeinflussen lässt. Denn normalerweise sind wir ständig abgelenkt von Arbeit, sozialen Kontakten, Konsum, Reisen, diverse Unternehmungen, von denen wir uns erhoffen, dass sie uns innerlich erfüllen und glücklich machen. Wir halten uns in der Regel selbst nicht aus und versuchen mit unseren Aktivitäten meist, eine innere Leere zuzudecken. 

Mehr Achtsamkeit und Umsicht – auch mit sich selbst

Das Gebot, zu anderen auf Abstand zu gehen, den Umgang miteinander zu verändern, sollte aus einer umsichtigen Haltung entstehen. Das bedeutet, umsichtiger und achtsamer mit sich selbst zu sein und hinsichtlich Begegnungen bewusster zu werden. Gibt es da auch einen Abstand, der guttut? Auf sich selbst zurückgeworfen zu werden, kann zu einer ganz eigenen Reise werden, zu einer Begegnung mit sich selbst. Da der Halt im Außen nicht mehr gegeben ist, ist man möglicherweise gezwungen, aus sich selbst, aus seiner inneren Erfahrung heraus zu schöpfen – von Moment zu Moment, von Tag zu Tag.

Was mache ich aus dieser Auszeit, aus dieser Zeit der verordneten Muse und der tolerierbaren Faulheit, in der man keine Angst haben muss, etwas zu versäumen? Sie beinhaltet die Möglichkeit, einen inneren Beobachter zu kultivieren und mit Abstand auf das eigene Leben zu blicken. Lebe ich gemäß meiner inneren Wahrheit? Diese Frage lässt möglicherweise einen neuen Lebenssinn suchen und finden, der zu einer neuen Quelle von Glücksgefühlen werden kann. So kann diese Zeit, neben allen Ängsten und Befürchtungen, auch als ein großartiges Geschenk begriffen werden, das einmalig in unser aller Leben ist. Sie beinhaltet auch die Möglichkeit, Demut vor einem größeren Ganzen zu entwickeln, in dem Wissen, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die nicht leicht so (be-)greifbar oder fassbar sind. Manchmal bleibt nichts anderes als zu lernen, mit der Ungewissheit umzugehen.

Vor allem die damit verbundene unmittelbare Erfahrung, dass unsere Lebenszeit begrenzt und endlich ist, ist überaus kostbar. Wenn ich mir vorstelle, dass dieser Tag auch mein letzter sein könnte, dann werde ich ihn auf keinen Fall verschwenden wollen. Wie würden Sie einen solchen Tag verbringen wollen?

Dieses Bewusstsein der Achtsamkeit hilft, wirklich im gegenwärtigen Moment da zu sein und diesen bewusst wahrzunehmen und zu genießen. Unser gesamtes Leben ist nichts anderes als eine Aneinanderreihung solcher Momente. Wir können nur im Heute leben und nicht in einer imaginierten Zukunft oder in einer Vergangenheit, in der wir uns geistig meist befinden.

Durch Stärkung der inneren Mitte in Balance bleiben

In dieser Zeit der Informationsflut und des überschwänglichen Medienkonsums mit jeder Menge Meinungen, Ängsten und Befürchtungen ist es wichtig, aus all dem heraustreten zu können und positive innere Eigenschaften in sich zu stärken. Durch Achtsamkeit ist es möglich, einen inneren Beobachter zu aktivieren, der uns hilft, herunterzufahren und abzuschalten. Denn in Zeiten wie diesen ist die Versuchung groß, dem Sog von Besorgnis und Angst nachzugeben. Ein Gegenmittel dazu ist die Stärkung der inneren Mitte – die Fähigkeit, in Balance zu bleiben, Geduld zu entwickeln und den aufkommenden Stress vermindern zu können. Das kann am ehesten durch Achtsamkeit und Gelassenheit gelingen, doch wie kann eine solche Haltung kultiviert werden? 

Je mehr wir den angenehmen Gefühlen in unserem Leben Bedeutung geben, umso mehr sehnen wir uns nach ihnen und umso mehr leiden wir bzw. sind wir frustriert, wenn diese Sehnsucht nicht erfüllt wird. Der Versuch, die guten Gefühle fest- und die schlechten fernzuhalten, ist erschöpfend und lässt einen verzweifeln. Wie angenehm ist es im Vergleich dazu, im Zustand der Gelassenheit und des Gleichmuts, mit innerem Abstand, einfach diesen Wellen der Gefühle zuschauen zu können. Zu erfahren, dass negative Gefühle nicht weggedrückt und ferngehalten werden müssen. Die Erkenntnis, dass alles, was innerlich aufwühlend ist, wie Langeweile, Verdruss, Leere, Unsicherheit und Ängste, da sein können und man sich dennoch entspannen kann.

Jeder Mensch verfügt über enorme Potenziale, Fähigkeiten und innere Ressourcen. Da ihm diese in der Regel nicht bewusst sind, können sie ihm demnach auch nicht zur Verfügung stehen. Ein probates Mittel, um die eigene Gesundheit mental zu unterstützen sowie die inneren Kräfte und das Urvertrauen zu stärken, ist die Selbsthypnose. Denn gerade in Krisenzeiten bringt die Zentrierung auf die eigenen unbewussten Kraftquellen eine Anregung der Selbstheilungskräfte, Stabilität, Gelassenheit und kreativen Impulse mit sich, die es benötigt, um mit Neuem umgehen zu können.

Jeder verfügt über großes ungenutztes, unbewusstes Potenzial3d factory / shutterstock.com
Jeder verfügt über großes ungenutztes, unbewusstes Potenzial

Was ist Selbsthypnose?

Eine erfolgreiche und wohltuende Selbsthypnose bedeutet, einen entspannten Zustand der Trance herbeiführen zu können. Selbsthypnose ist leicht erlernbar; sie erfordert lediglich, sich Zeit und Ruhe an einem sicheren Ort zu nehmen, an dem es möglich ist, die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und dort zu halten. Der unten folgende Text kann Sie dabei unterstützen, einen entspannten Trancezustand beim Lesen zu erreichen, um Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden und letztlich Ihr Leben verbessern zu können. Denn in einem Modus der Entspannung, der mit einer Veränderung der Gehirnwellen einhergeht, ist es möglich, einen Zugang zu den unbegrenzten Ressourcen des eigenen unbewussten Potenzials zu finden. Mithilfe der Weisheit des Unbewussten lassen sich alle Belange des Lebens verbessern, einschließlich der Gesundheit. Es lassen sich Lösungen finden, Fähigkeiten steigern, Schmerzen lindern, Ziele besser erreichen und positive Veränderungen erzielen.

Ein entspannter Trancezustand zeigt diverse Wirkungen auf den Körper: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, die Atmung wird tiefer, der Stoffwechsel schaltet auf Ruhe und Entspannung um, das Blut verändert seine Zusammensetzung, die Stresshormone Adrenalin und Cortisol sinken, das Immunsystem wird gestärkt und dadurch, dass sich alle Muskeln entspannen und lösen, erfährt man einen Kraftzuwachs.

Die unten vorgestellte Trancegeschichte dient nicht der Heilung. Sie soll lediglich dazu beitragen, Ängste zu lösen, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und eine gelassene Haltung zu unterstützen. Sie kann neben körperlichen auch psychische Spannungen lösen und so einen harmonisierenden und schützenden Einfluss entfalten. Die damit einhergehende mentale Auflockerung von Körper, Gedanken und Gefühlen ermöglicht es, starre Einstellungen und Überzeugungen in Bezug auf sich selbst loszulassen.

Lassen Sie sich auf diese Erfahrung ein und lesen sie den Text langsam in ihrem eigenen Rhythmus. Es ist dabei wichtig, weniger das analytische Denken einzuschalten und vielmehr den eigenen Körper zu spüren.

Text zur Selbsthypnose: Die innere Sonne

Setze dich ganz bequem hin.

Jetzt nimmst du dir Zeit für dich … viel Zeit … und lasse deinen Atem fließen.

Beobachte den ruhigen Wechsel zwischen Ein- und Ausatmung. Lasse den Atem fließen … ohne ihn beeinflussen zu wollen … ruhig und gelassen.

Möglicherweise kannst du spüren, wie du ruhiger und ruhiger wirst … ruhig und gelassen.

Dann richte deine Aufmerksamkeit auf den Stuhl oder Sessel, auf dem du sitzt … und spüre: … wie du gut und sicher gehalten wirst … wie er gut und sicher auf dem Boden steht … sicher und stabil.

Frage deinen Körper, ob er bequem sitzt … und wenn die Haltung passt und du dich gut und sicher gehalten fühlst … dann nimm es ganz bewusst wahr: … der Körper ist sicher gehalten.

Und dann gehe wieder zu deinem Atem: … Nimm deinen Atemrhythmus wahr … das Fließen des Atems … und gehe mit jedem Atemzug etwas tiefer … bis hinunter zu deinem Nabel … wenn du magst, kannst du deine Hand dorthin legen.

An dieser Stelle liegt gut geschützt im Innern deines Körpers der Plexus solaris … das Sonnengeflecht … eine große Schaltstelle deines Unbewussten … ein ganz wichtiger Teil deines inneren Wissens … mit dem sich dein Körper reguliert und gesund erhält.

Du kannst dir dieses Sonnengeflecht wie eine wirkliche Sonne vorstellen … und wenn das Bild für dich passt, dann stelle dir vor … du könntest mit jedem Atemzug … ein bisschen mehr zu dieser inneren Sonne hin atmen … hin fühlen … so, dass du spüren kannst: … Diese große Kraft … diese innere Sonne … sie ist immer da. Sie sorgt für dich … sie schützt dich … sie versorgt dich mit Lebenskraft … sie ist immer da … auch wenn du sie nicht wahrnimmst … und sie völlig unbewusst ist.
Und vielleicht tut es gut … sie einfach mal zu spüren … als große Kraft … die dir innere Energie schenkt … oder guttuende innere Ruhe … Gelassenheit … Entspannung, die die Selbstheilungs- und Immunkräfte des Körpers stärkt … zu deinem tiefsten Wohl.

Und wenn es für dich passt … könnte diese innere Sonne in deinem gesamten Körper spürbar werden … lasse dir einige Atemzüge Zeit … von deinen Zehen über deine Beine … erfüllt von dieser guten Kraft.

Es kann sein, dass du das als Ruhe spürst … als Entspannung … als angenehme Wärme … oder als gute Energie, genau so, wie es jetzt ist … wie es gut und richtig … für dich ist.

Dann lasse dieses gute Gefühl nach oben wandern … über die Hüften … in deinen Rumpf … auch hier darf die gute, wohlige Kraft … deiner inneren Sonne spürbar werden … mit jedem Einatmen ein bisschen mehr … mit jedem Ausatmen darf alles nach draußen … was nicht mehr passt … und im Moment einfach entsorgt werden darf.
Verweile auch hier ein paar tiefe, ruhige Atemzüge … bis du die Kraft deiner inneren Sonne … auf wohltuende und angenehme Weise für dich spürst.

Dann gehe weiter zu deinem Herzen … nimm wahr … wie deine innere Sonne … dein Herz schützend hält … ganz geborgen … ganz sicher … getragen von dieser Lebenskraft … darf sich die Herzgegend wohl und angenehm anfühlen.

Geh weiter zu deinen Lungen … nimm die Atemzüge ganz bewusst wahr … zusammen mit dem Heben und Senken der Bauchdecke. Achte darauf … ob dein Atem frei fließen kann … und wenn er irgendwo stockt … kann er sich mit dem Ausatmen mehr und mehr lösen … so, wie es bei dir im Moment passt.
Stelle dir vor … mit jedem Atemzug könnte die Kraft deiner inneren Sonne spürbar werden … so, als könnten die Kraft und das Licht der inneren Sonne die Lungen richtig erfüllen und auskleiden … als könnte die Kraft der inneren Sonne jede einzelne Immunzelle in der Lunge stärken … nähren … erfüllen … zusammen mit den Schleimhäuten … mit jedem Atemzug ein bisschen mehr.
Achte darauf, dass du tief ein- und ausatmest … und jeder Atemzug … jede einzelne Zelle der Lunge … die der Immunkraft und der Gesundheit dient … darf auf eine gute Weise geschützt und genährt werden … gestärkt von der goldenen Kraft der inneren Sonne.

Dann wandere weiter zu den Schultern … achte darauf, dass sie tief stehen … nicht hochgezogen sind … da, wo sie sich am wohlsten fühlen … und lasse Lasten von den Schultern gleiten … so, dass sie sich mit jedem Atemzug mehr und mehr entspannen dürfen.

Und dann spüre nach … wie sich mit jedem Atemzug … die Kraft der inneren Sonne in die Arme verteilt … in die Hände … und die Hände dürfen ruhig und sicher und ganz entspannt ruhen.

Nun wandere weiter zur Halswirbelsäule … und richte dich ganz aufrecht und bequem auf … richte dich auf … Wirbel für Wirbel … bis du genau so sitzt … wie es für dich und deinen Körper passt und angenehm ist … und wie du aufrecht sitzt.
Nimm das Kinn ein kleines bisschen zur Brust … so, dass die Halswirbelsäule gerade wird … und wenn du magst … stelle dir vor … es würde an deinem Scheitel jemand ganz sanft mithelfen … dass du dich nach oben aufrichtest … und du auf angenehme, wohltuende Weise aufrecht und gerade sitzt.

Und nun achte wieder ganz besonders auf deinen Atem … auf die tiefe Einatmung und das vollständige Ausatmen.

Und während sich mit deiner inneren Sonne … eine allmählich wohltuende Gelassenheit in deinem Körper ausbreitet … stellst du dir jetzt vor … wie dein Körper mit deiner Psyche … und allem anderen, was du dafür brauchst … zusammenarbeitet … um dich zu erneuern … und die Energie in dir von unnötigen Dingen zu lösen … und für wichtige Dinge einzusetzen.

Und das geschieht völlig unbewusst … während du einfach aufrecht sitzt … entspannt, wohlig warm … und dabei verändern sich deine Probleme … im ständigen Fluss der Dinge … lösen sich weiter auf … zerfallen … oder verwandeln sich in ihre eigene Lösung.

Denn wie oft schon lag das … was du gesucht hast … genau vor dir … die ganze Zeit … du musstest nur einmal innehalten … um es zu erkennen … es zu finden … sinnvoll zu nutzen … völlig unbewusst.

Und wenn du magst … dann stelle dir jetzt vor … wie das innere Licht deiner Sonne … tief innen … in dir zu fühlen ist … tiefer in deinen Muskeln … tiefer in deinen Gelenken.

Wenn du deiner inneren Sonne erlaubst … die richtigen … die heilenden Strahlen tiefer gehen zu lassen … dorthin, wo sie so richtig gut tun … und helfen … und wirksam sind … so, dass alle Spannungen … sich auflösen … oder schmelzen … in der heilsamen Wärme der Natur … die Gelassenheit spüren … und die Ruhe … die sich im ganzen Körper ausbreitet … umfassend und wohltuend.
Wirklich tiefe Gelassenheit … und intensive Heilung … Gelassenheit. 

Und du kannst nun deine innere Sonne … auch einmal in dein Bewusstsein leuchten lassen … so dass sich die Vorhänge öffnen … und helles Licht hereinfällt … damit du die vielen Winkel und Ecken anschauen kannst … in denen so unendlich viel Kreativität liegt … so viele deiner Ideen … so viele Möglichkeiten … passend für jedes Problem … oft im Verborgenen … die du nutzen wirst … ohne dich bewusst darum zu kümmern … für dieses und für jenes … jetzt oder bald … in heiterer Gelassenheit.

Nun erlaube dir … deine innere Sonne … um dich herum spürbar werden zu lassen … wie eine wunderbare schützende Hülle … in der du dich sicher und geborgen fühlen darfst … wunderbar angenommen … und getragen von allen guten Kräften deines Unbewussten … von deiner inneren Weisheit … von deinen Selbstheilungskräften … von den Lebensgeistern und von der Lebensfreude.

Und nimm wahr … wie die goldene Hülle dich schützt … die dafür sorgt … dass das, was dir guttut und zu deinem tiefsten Wohl ist … zu dir hinein darf … Freude und Kraft bringend. Und dass das, was nicht gut tut … einfach abgewehrt wird … und draußen bleibt.

Und so wie um dich … und dieses wunderbare Wesen, was du bist … diese schützende Hülle ganz sicher um dich herum ist … so darf auch jede einzelne Zelle deines Körpers sich genährt fühlen von der großen Kraft deines Unbewussten.

Und nun bitte ich dich … noch einmal nachzuspüren … noch einmal wahrzunehmen … dieses goldene Licht … was du nun bist … im Innen … im Außen … vielleicht sieht es für dich auch etwas anders aus … auch das ist genau richtig, so wie es jetzt ist … es ist alles gut so … so wie es dir guttut.

Nimm nun wahr … dass du sicher, geschützt und geborgen bist … du als ganzes, wunderbares Wesen … und jede einzelne Faser … jede einzelne Zelle deines Körpers ebenso.

Und wenn du magst … dann nimm dich liebevoll in den Arm … in Wirklichkeit oder in Gedanken … lasse deinen Atem weiter ganz ruhig fließen … danke deinem Unbewussten … dass du diese Kraft … diese innere Sonne spüren darfst … dass sie immer da ist … auch wenn sie meistens völlig unbewusst ist.

Du kannst ganz sicher sein … du bist immer geschützt … geborgen … getragen … gehalten und angenommen … in dieser wunderbaren großen heilenden Kraft … deines Unbewussten.

Und dann atme noch einmal tief durch … nimm dankbar wahr … wie dein Unbewusstes für dich sorgt … bedanke dich dafür … und atme nochmals tief durch … fange an, dich vorsichtig zu dehnen und zu strecken … um ganz erfrischt wieder im Hier und Jetzt anzukommen.