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Naturheilpraxis 08/2022

Wenn die Gelenke schmerzen – Vitalstoffe im Einsatz

Rheumatische Erkrankungen können schwere Begleiterkrankungen nach sich ziehen, weshalb ein gesunder Lebensstil stets die Basis einer jeden Rheuma-Therapie bilden sollte.

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
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Neben der traditionellen, antientzündlichen Mittelmeerkost, die auch die Darmflora positiv beeinflusst, sind tägliche Bewegung in der Natur, ein gutes Stressmanagement, ausreichend Schlaf und die Vermeidung von Mikronährstoffdefiziten (insbesondere Selen und Vitamin D) wichtig. Auch Wickel und Auflagen können begleitend zur Standardbehandlung eingesetzt werden.

Rheuma und Osteoporose

Entzündlich rheumatische Erkrankungen erhöhen das Risiko für Osteoporose sowie osteoporotische Knochenbrüche, und zwar durch die Krankheitsaktivität, die körperlichen Einschränkungen und die medikamentöse Therapie inkl. Glukokortikoiden wie Kortison (1).

Rheuma und Herz und Gefäße

In Deutschland haben circa 20 Millionen Menschen eine rheumatische Erkrankung.

Herz- und Gefäßerkrankungen kommen bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen öfter vor als bei Gesunden. Rheuma-Betroffene haben ein erhöhtes Risiko für entzündliche Aktivitäten auch in den Blutgefäßwänden und somit für Arteriosklerose. Eine Herzschwäche ist bei älteren Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) doppelt so häufig wie bei Gleichaltrigen ohne Rheuma. Deshalb sollten Patienten mit RA, Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis mindestens alle fünf Jahre zur Herz-Vorsorgeuntersuchung, so der Rat der „Europäischen Liga gegen rheumatische Erkrankungen“ (EULAR) (2).

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Naturheilpraxis 08/2022

Aktuelle Ausgabe
Erschienen am 02. August 2022