Kakao könnte bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) einen therapeutischen Nutzen haben. In einer US-amerikanischen Studie konnten pAVK-Patienten, die regelmäßig Kakao zu sich nahmen, längere Distanzen in einem Lauftest zurücklegen als die Vergleichsgruppe. An der Phase-II-Studie nahmen 44 Patienten mit pAVK teil, die alle älter als 60 Jahre waren. Für ein halbes Jahr erhielten sie dreimal täglich entweder Kakao oder Placebo zu trinken. Am Ende der Studie wurde die Distanz gemessen, die die Probanden im Sechs-Minuten-Lauftest zurücklegen konnten. Im Durchschnitt schafften die Probanden aus der Kakao-Gruppe 42,6 Meter mehr als die aus der Vergleichsgruppe. Zudem konnten bei den Kakaotrinkern eine bessere Durchblutung der Waden und eine bessere Funktionalität einiger Muskeln festgestellt werden. Die Forscher betonen, dass dieses Ergebnis nur vorläufig sei und erst durch größere Untersuchungen mit mehr Probanden bestätigt werden müsse. Ein therapeutischer Nutzen von Kakao sei jedoch sehr wahrscheinlich. Der ausgewählte Kakao war besonders reich an Flavonoiden, die gefäßprotektive Eigenschaften haben. Daher könnte das  Ergebnis analog auch für andere flavonoidreiche Lebensmittel gelten.