Krebsforum
Naturheilpraxis 12/2019

Weißer Hautkrebs durch Hydrochlorothiazid?

Nicht nur die UV-Strahlen des Lichts, sondern auch verschiedene Arzneimittel können negativ auf die Gesundheit unserer Haut einwirken. Die histologischen Reaktionen reichen von allergischer Dermatitis bis zur kanzerogenen Entartung. Im Folgenden sollen der Mechanismus insbesondere des arzneimittelinduzierten Hautkrebses transparent gemacht und Arzneimittel als mögliche Cofaktoren entlarvt werden.

Ein Beitrag von Jens Bielenberg
Lesezeit: ca. 7 Minuten
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Seit Langem ist bekannt, dass Arzneimittel potenzielle Auslöser von Photodermatosen sein können. Diese durch Licht erzeugten toxischen und allergischen Reaktionen sind nicht immer klar voneinander zu unterscheiden. Zudem verdichten sich die Hinweise, dass Arzneimittel an der Manifestierung von Hautkrebs in Verbindung mit UV-Strahlung beteiligt sein können. Dazu gehört Hydrochlorothiazid (HCT), ein häufig verordnetes Medikament zur Entwässerung in der Hochdrucktherapie, das mitunter aktinische Keratosen auslöst.

Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Hautkrebs. Mittlerweile geht jede dritte Krebsdiagnose darauf zurück, und die Betroffenen werden immer jünger. Mit weit mehr als 200 000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Allerdings ist er nur für ein Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Von 100 000 Menschen erkranken jährlich etwa 328. Bei 290 der Betroffenen wird der weiße Hautkrebs diagnostiziert, der in den meisten Fällen heilbar ist. Bei den übrigen 38 stellt der Hautarzt das gefährlichere maligne Melanom fest. Da dieser Hauttumor aber häufig im Frühstadium entdeckt wird, ist auch hier die Behandlung in den meisten Fällen erfolgreich (Publikation Techniker Krankenkasse).

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Naturheilpraxis 12/2019

Erschienen am 02. Dezember 2019