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Naturheilpraxis 12/2021

Weihrauch – Duft für Götter, Medizin für Menschen

"Die Ärzte der Antike empfahlen Weihrauch zum Reinigen und Verkleben von Wunden sowie gegen Schlaganfälle und Epilepsie", so ein Artikel vor einigen Jahren in einer Apothekerzeitung. Weihrauch, Gold und Myrrhe waren die Kostbarkeiten des Altertums. In der Volksmedizin Asiens spielen Pflanzenextrakte eine große Rolle. Sie wurden als Abkochungen, alkoholische Auszüge, in Tabletten, in medizinierten Ölen oder als Körperpackungen angewandt.

Ein Beitrag von Dr. med. Hans-Ulrich Jabs
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Madeleine Steinbach / shutterstock.com

Weihrauch ist ein Harz, das aus Wüstenbäumen der Gattung Boswellia serrata, Boswellia sacra, Boswellia frereana oder Boswellia papyrifera durch Anritzen der Rinde gewonnen wird. Hauptanbaugebiete der Weihrauchbäume sind der Vordere Orient, hauptsächlich der Oman, Jemen, Somalia und Indien. Das austretende Harz erstarrt an der Luft und wird in mühevoller Handarbeit mit einem speziellen Schabmesser geerntet und auf Weihrauchbasaren gehandelt.

Boswellia sacra, Oman Matyas Rehak / shutterstock.com

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Naturheilpraxis 12/2021

Erschienen am 01. Dezember 2021