Etwa 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen, länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen. Die 44. Interbiologica in Wiesbaden nahm sich dieses Themas an.

Schmerz kann heftig sein, pochend, stechend, brennend, dumpf oder ziehend. Er kann uns komplett lahmlegen oder unterschwellig begleiten bei allem, was wir tun. Schmerz ist nicht objektiv zu fassen, jeder Mensch erlebt und empfindet ihn anders. Was uns jedoch verbindet, ist der Wunsch, dem Schmerz zu entkommen oder zumindest erträglich mit ihm leben zu können.

Doch wie kann das gelingen und wie kann die Naturheilkunde dabei helfen? Diesen Fragen widmete sich die 44. Interbiologica, der große Naturheilkundekongress des Hessischen Heilpraktikerverbands e. V., der Mitte März nach vier Jahren „Exil“ in Darmstadt wieder in Wiesbaden stattfand. „Wege aus dem Schmerz“ lautete das Thema, das in Vorträgen und Workshops aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurde. „Schmerz gehört zum Leben, und jeder kennt Schmerzen. Es ist gut, dass wir Therapeuten empfinden können, was unsere Patienten durchmachen“, unterstrich die 1. Vorsitzende des Hessischen Heilpraktikerverbands e. V., Sonja Kirsch, in ihrer Begrüßungsrede und betonte die Stärke der Naturheilkunde bei der Ursachenforschung: „Naturheilkundliche Therapien lehren uns, genau hinzuhören, wie unsere Patienten ihr Beschwerdebild beschreiben. Nur so können wir korrekte Diagnosen stellen.“