Die Wechseljahre sind ein normaler Bestandteil des Lebens. Es handelt sich dabei um eine Wandlungsphase, in der die Produktion der Sexualhormone stetig abnimmt. Während einige Frauen in den Wechseljahren kaum Symptome aufweisen, leidet etwa die Hälfte unter Beschwerden. Aber auch Männer leiden an ihrer hormonellen Umstellung, z. B. in Form von Libidoverlust und Potenzproblemen. Da die Hormonspiegel sehr empfindlich reagieren können, bedarf es für die klassische Hormonen-Substitutionstherapie sehr viel Erfahrung. Es gibt aber auch Behandlungsansätze aus der Naturheilkunde mit einem wesentlich geringeren Nebenwirkungsrisiko.

Beim weiblichen Geschlecht können die Wechseljahre auch als Wandlung von der irdischen zur geistigen Mutterschaft betrachtet werden. In dem etwa zwei bis vier Jahre dauernden Prozess verändert der Körper seine Hormonproduktion. Die Eierstöcke stellen ihre Hormonaktivität nach und nach ein. Zuerst produzieren sie weniger Progesteron, später auch weniger Östrogen, bis die Periode komplett ausbleibt. Während einige Frauen in den Wechseljahren kaum Symptome aufweisen, leidet etwa die Hälfte unter Beschwerden wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, trockenen Schleimhäuten, Stimmungsschwankungen und Wassereinlagerungen.