Sie reichen von lästig bis kaum auszuhalten, sie sind dumpf oder stechend, schnell wieder vorbei oder chronisch: Kopfschmerzen gibt es in vielen Formen. Besonders gefürchtet und zugleich besonders häufig ist die Migräne. Oft kann die Mykotherapie erstaunlich gut helfen. 

Ob Vincent van Gogh oder Frédéric Chopin, ob Albert Einstein oder Marie Curie, ob Harald Schmidt oder Janet Jackson: Von ihnen allen ist bekannt, dass sie regelmäßig Migräneanfälle hatten bzw. haben. Die Krankheit ist ein Volksleiden: Etwa jede siebte Frau und jeder zwölfte Mann kennen Migräne aus eigener Erfahrung. Am häufigsten tritt sie im mittleren Lebensalter auf, es gibt aber auch Grundschulkinder und Senioren, die betroffen sind. Einige Menschen haben ein- oder zweimal in ihrem Leben Migräne, andere mehrmals im Monat. Trotz der großen Zahl an „Migränikern“ ist die Medizin von einer genauen Klärung der Ursachen ebenso weit entfernt wie von einer wirksamen Behandlung. Und so bleibt vielen Betroffenen nur, sich alle paar Tage, Wochen oder Monate bei einem Migräneanfall zurückzuziehen, die Beschwerden zumindest zu lindern und dann darauf zu hoffen, dass das Gewitter im Kopf bald vorübergehen möge.