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Naturheilpraxis 09/2018

Warzen naturheilkundlich behandeln

Warzen sind Überlebenskünstler. Natur- und Volksmedizin kennen viele mehr oder weniger wirksame Mittel gegen sie – aber nicht minder wirksam setzt die Volksmedizin auch Rituale gegen die unliebsamen Hautwucherungen ein.

Ein Beitrag von Rainer Gugenhan
Lesezeit: ca. 8 Minuten
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Nicht jedes Mittel schlägt bei jedem gleich gut an. Deshalb stehen im Bereich der Naturheilkunde zahlreiche Therapien zur Verfügung. Sie können auch in Kombination angewendet werden. Im ersten Abschnitt werden die Ursachen, die Warzenarten und die schulmedizinische Therapie vorgestellt und im zweiten Abschnitt die naturheilkundliche Vorgehensweise.

Ursachen

Warzen entstehen durch eine Infektion mit dem humanen Papilloma Virus (HPV) und werden durch direkten Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut übertragen. Es gibt unterschiedliche Typen vom HPV Virus. Vulgäre Warzen (HPV 2, 4, 26, 28); plane Warzen (HPV 3, 10, 27); Dornwarzen (HPV 1, 2, 4) und spitze Kondylome (HPV 6, 11, 40, 42) (1).

Eine Ausnahme hiervon sind Dellwarzen, sie entstehen durch ein Virus aus der Pockengruppe (Molluscipoxvirus, MCV).
HP-Viren können im Genitalbereich Karzinome verursachen: Peniskarzinome, Vulva- und Zervixkarzinome.
Impfung: Totimpfstoff (Gardasil) seit 2006 gegen HPV Subtypen 6, 11, 16, 18; Impfstoff Cervarix gegen die Subtypen 16 und 18 (1)

Symptome:

  • Akanthose= Verdickung des Startum spinosum (Stachelzellschicht)
  • Papillomatose = Verdickung von Epidermis (Oberhaut) und Corium (Lederhaut)
  • Hyperkeratose = Verdickung der Hautstellen, ausgelöst durch eine Überproduktion von Keratin ausgelöst

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Naturheilpraxis 09/2018

Erschienen am 01. September 2018