Während Rückenschmerzen oder andere Erkrankungen, Beschwerden und Verletzungen des Haltungs- und Bewegungsapparats früher keine große Rolle spielten, haben sie sich heutzutage zur Volkskrankheit entwickelt und bedingen hohe volkswirtschaftliche Kosten. Beispielsweise Aufwendungen für krankheitsspezifische Behandlungen, teilweise mit Operationen und Rehabilitationsmaßnahmen, Arbeitsunfähigkeit oder Frühberentung.

Im Jahr 2015 suchten nach einer Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 36,7 Millionen Patienten aufgrund von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes eine Arztpraxis auf (1). Davon litten 22,1 Millionen an sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens, z. B. an Rückenschmerzen.

Wie die DAK-Gesundheit in ihrem aktuellen Gesundheitsreport 2017 angibt, lagen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems ihrer Versicherungsnehmer mit 319,5 Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahren wieder an der Spitze aller Krankheitsarten (2).