Für Patienten mit Typ-2-Diabetes könnte eine Vitamin-D-Supplementation eine sinnvolle Ergänzung zur Standardtherapie sein. Denn eine chinesische Metaanalyse hat gezeigt, dass sich durch die Gabe von Vitamin D die Insulinresistenz und der Langzeitblutzuckerwert von Typ-2-Diabetikern verbessern lassen. In die Analyse wurden die Ergebnisse von 19 Studien mit 1 374 Patienten mit Typ-2-Diabetes einbezogen. In den Studien erhielt jeweils eine Verumgruppe ein Vitamin-D-Supplementation, während die Kontrollgruppe Placebo erhielt. Die Forscher untersuchten unter anderem, welchen Einfluss eine vermehrte Zufuhr von Vitamin D auf den Langzeitblutzuckerwert (HbA1c-Wert) sowie auf die Fähigkeit von Zellen hat, Insulin aufzunehmen. Sind diese Aufnahmefähigkeit und die Reaktion der Zellen auf Insulin verringert, liegt eine Insulinresistenz vor. Bei den Patienten, die eine Supplementation von Vitamin D erhielten, verbesserte sich die Insulinresistenz und die Insulinkonzentration nahm ab. Auch der Langzeitblutzuckerwert besserte sich bei diesen Patienten signifikant. Beim ebenfalls untersuchten Nüchternblutzucker konnte hingegen keine signifikante Veränderung festgestellt werden.

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DeutschesGesundheitsPortal. n.rpv.media/2si