Fachforum
Naturheilpraxis 08/2022

Vitamin C in der onkologischen Praxis

Eine Brustkrebsdiagnose ist für jede Frau erst einmal ein Schock und der Therapeut ist gefordert, die Patientin auf allen Ebenen zu stärken. Gerade beim Umgang mit Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung können komplementäre Ansätze hilfreich sein. Vitamin C, vorzugsweise parenteral und hochdosiert, reduziert therapie- und krankheitsbedingte Symptome.

Ein Beitrag von Helga Wiesmann
Lesezeit: ca. 6 Minuten
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Betritt eine Patientin mit Brustkrebs die naturheilkundliche Praxis, steht die Frage „Wie komme ich gut durch die nächste Zeit?“ groß im Raum. Oft mischen sich in den noch aktuellen Diagnoseschock die Furcht vor Chemotherapie und Bestrahlung und die Ungewissheit über all das, was jetzt kommt.

Als Therapeut und Therapeutin liegt Ihnen die Stärkung der Patientin auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene am Herzen. Dabei ist das Eis oft dünn: Ein Heilversprechen darf natürlich nicht gegeben werden. Dennoch: Hoffnung ist eine starke Heilkraft. Komplementäre Maßnahmen müssen gut abgewogen werden und dürfen nicht fragwürdig sein. Oft genug ist die Kommunikation zwischen Onkologe und Patientin auf der einen Seite und Patientin und Heilkundigen anderseits schwierig, und ein Brückenschlag gelingt nicht immer.

Doch die Erfahrung über die Jahre zeigt: Je ganzheitlicher die gemeinsame Arbeit, desto positiver wird sie erfahren. Eine Brustkrebsdiagnose ist für nahezu jede Frau ein Wendepunkt im Leben. Viele suchen die Behandlung sowohl in einer onkologischen Praxis, als auch die Begleitung eines komplementär arbeitenden Therapeuten, und nutzen ebenso psycho-onkologische Angebote. Zusammengenommen kann all das eine Stärkung und eine möglichst gute Prognose fördern.

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Naturheilpraxis 08/2022

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Erschienen am 02. August 2022