In der komplementären Krebstherapie wird zur Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Patienten Vitamin C zugeführt. Wie Studien in den letzten Jahren zunehmend belegt haben, kann die intravenöse Vitamin-C-Hochdosis-Therapie insbesondere begleitend zur konventionellen Tumortherapie die Lebensqualität von Krebspatienten entscheidend verbessern.

Im vergangenen Jahr wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nature von den onkologischen Effekten der Vitamin-C-Infusionstherapie berichtet. Die Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zur Bedeutung von Vitamin C bei Krebserkrankungen nahmen im letzten Jahrzehnt nahezu exponentiell zu.

In der ganzheitlichen Krebstherapie stehen dabei drei Effekte von Vitamin C im Vordergrund:

  • Verhinderung von Vitamin-C-Mangelzuständen, die andernfalls der Progression des Tumors Vorschub leisten
  • Verbesserung der Lebensqualität – insbesondere hinsichtlich Fatigue und Schmerzen
  • multiple chemotherapeutische Effekte und Verbesserung des epigenetischen Profils

Vitamin-C-Mangel ist fatal

Studien zur Versorgungslage bei Tumorpatienten zeigen, dass diese Patientengruppe sehr häufig unter Vitamin-C-Mangelzuständen leidet. Besonders gravierend ist das Defizit bei fortgeschrittenen Tumoren (1). Die Ursachen für den Vitamin-C-Mangel sind offensichtlich: Durch die Operation kommt es zu einem verstärkten Verbrauch, der durch die nachfolgende Bestrahlung und/oder Chemotherapie weiter intensiviert wird.