Fachforum
Naturheilpraxis 11/2019

Vitalstoffmangel durch Fast Food und einseitige Ernährung

Viele Menschen ernähren sich ungesund aufgrund von chronischem Stress bzw. aus Zeitmangel. Da der Mensch in der Regel ein Gewohnheitstier ist, ändern auch Empfehlungen für Ernährung bzw. Lebensstil häufig wenig. Viele möchten ihre Freizeit nicht noch mit Einkäufen auf Wochenmärkten und mit Kochen verbringen, sondern setzen andere Prioritäten.

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
Lesezeit: ca. 6 Minuten
Lisovskaya Natalia /shutterstock.com

Chronischer Stress fördert Entzündungen und die Bildung freier Radikale, die wiederum zu schweren Erkrankungen führen können. Oxidativer Stress und geringgradige systemische Entzündungen (silent inflammation) begünstigen die Entwicklung und Progression zahlreicher altersbedingter sowie chronischer Erkrankungen, z. B. von Depressionen, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Vorgänge können sich gegenseitig beeinflussen und verstärken, das heißt, es entsteht ein Teufelskreis. Die vermehrte Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) kann wiederum Entzündungen verursachen. Entzündungen begünstigen ihrerseits oxidativen Stress.

Vitalstoffdefizite aufgrund einer ungesunden, antioxidantienarmen Ernährung bzw. eines ungesunden Lebensstils, wie hoher Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungs- und Schlafmangel, Übergewicht besonders im Bauchraum, forcieren diesen Prozess. Dies gilt auch für zunehmende Umweltbelastungen.

Der Mensch ist, was er isst

Der aktuelle Ernährungsreport 2019 zeigt ebenfalls, dass immer mehr Leute außer Haus essen. Jeder vierte Deutsche isst außerdem mindestens einmal täglich Süßigkeiten oder herzhafte Knabbereien. Für 32 Prozent der Befragten musste Essen in der letzten Umfrage in erster Linie billig sein. Vegan oder vegetarisch ernähren sich derzeit nur sieben Prozent (1).

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Naturheilpraxis 11/2019

Erschienen am 04. November 2019