Die Wechseljahre oder Menopause sind für viele Frauen ein sehr einschneidendes Erlebnis. Bedingt durch die hormonellen Änderungen kommt es zum Einfluss auf alle möglichen Lebensbereiche. Viele Frauen haben nicht nur körperlich mit der Umstellung zu kämpfen, sondern auch psychisch. Auch in der Medizin wird viel über den Zeitraum geschrieben, in dem die Menstruationsblutung nachlässt und allmählich ausbleibt.

Der Menopausen-Prozess ist langwierig und erfolgt in der Regel zwischen dem 48. und 54. Lebensjahr. Ursache ist das Nachlassen der Eierstockfunktion durch verminderte Bildung der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron (ein Gestagen oder auch Gelbkörperhormon). Bis zum Abschluss der Wechseljahre, wenn die Regelblutung vollständig ausbleibt, vergehen in der Regel mehrere Jahre. Die oben beschriebene Hormonverschiebung ist mit diversen Symptomen und Befindlichkeitsstörungen assoziiert und wird von Frau zu Frau unterschiedlich erlebt. Abbildung 1 veranschaulicht den wechselnden Hormonverlauf im Leben einer Frau.