In unserer modernen, schnelllebigen Welt kommen Schlafstörungen häufig vor. Bei sehr viel Stress oder Belastungen kann jeder Mensch von Ein- oder Durchschlafstörungen betroffen sein. Sind diese kurzfristig, für wenige Nächte, sind sie unproblematisch und leicht kompensierbar. Dauern Schlafstörungen länger als drei bis vier Wochen an, müssen sie behandelt werden.

Derzeit leiden 30 % der Deutschen an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Wenn sich der Schlaf nachts nicht einstellen will, greifen viele Menschen zu Schlaftabletten und müssen feststellen, dass der chemisch induzierte Schlaf nicht erholsam ist. Dies liegt an dem Umstand, dass die sogenannten REM-Phasen (rapid eye movement) fehlen. Um am nächsten Morgen erholt aus dem Bett zu steigen, benötigen wir mehrere dieser Phasen, in denen sich die Augen schnell hin und her bewegen. Denn in diesem Zustand ist unser Gehirn frei von jeglicher Kontrolle und kann abschalten. Manchmal erinnern wir uns beim Aufwachen an einen Traum, doch während der Nacht produzieren wir eine große Zahl von unterschiedlichen Träumen. In einer REM-Phase sinkt der Muskeltonus, um Bewegungen im Schlaf zu vermeiden und den Körper zu schützen. Die REM-Phasen finden normalerweise alle zwei Stunden statt und tragen wesentlich dazu bei, dass der Schlaf als erholsam eingestuft wird und wir leistungsfähig bleiben. Eine tägliche Schlafenszeit von sieben bis acht Stunden ist für unsere Gesundheit sehr förderlich.