Schwerpunkt
Naturheilpraxis 12/2022

Viel Wasser trinken für einen gesunden Stoffwechsel

Der grundlegende Stoffwechselakteur als wichtiges Therapeutikum

Wasser spielt die zentrale Rolle in einem gesunden Zellstoffwechsel, denn der gesamte Stoff- und Informationsaustausch der Zellen untereinander geschieht über das Körperwasser. Leider trinken viele Menschen einfach zu wenig Wasser. Dabei kommt es nicht nur auf die Trinkmenge, sondern insbesondere auf die Zellgängigkeit des Getränks an. Umso wichtiger ist es, dass Therapeuten ihre Patienten präventiv wie kurativ zu einem guten Trinkverhalten anleiten, und zwar mit viel möglichst "lebendigem" Wasser.

Ein Beitrag von Ursula Maria Lang und Elke Maria Freier
Lesezeit: ca. 7 Minuten
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Therapeuten berichten häufig, dass Patienten dehydriert in die Praxis kommen. Sie haben ihren Wasserhaushalt also (noch) nicht mit ausreichend Wassertrinken ausgeglichen. Blutbild, Urin, Anamnese und Beschwerdebilder sprechen eine deutliche Sprache. Kein Problem ist ein vorübergehender Wassermangel. Wird jedoch permanent weniger Flüssigkeit zugeführt, als ausgeschieden wird, hat dies ernsthafte Folgen. Es kommt zur Exsikkose, also einem Flüssigkeits- und Wassermangel im ganzen Körper, intra- und extrazellulär.

In der Anamnese nach dem Trinkverhalten befragt, kommen viele Menschen gerade einmal auf einen Liter Wasser täglich, ältere Menschen trinken meist noch weniger Wasser – aus medizinischer und physiologischer Sicht ein Desaster. Denn unser gesamter Stoffwechsel steht und fällt mit der Wassermenge in unserem Organismus. Nährstoffe können nur im Körperwasser gelöst (ionisiert) und hydratisiert in die Zellen gelangen. Auf umgekehrtem Weg gilt das auch für die Abfallstoffe, die im Zellstoffwechsel anfallen.

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