Licht ist lebenswichtig. Nicht nur viele Pflanzen brauchen es für die Fotosynthese, auch der Mensch benötigt ein gewisses Maß an UV-Strahlung zur Bildung von Vitamin D. Physikalisch gesehen ist ultraviolettes Licht besonders kurzwellig und dadurch auch energiereich, weshalb es zur Behandlung diverser Hautkrankheiten eingesetzt wird. Vor allem bei Schuppenflechte erweist sich eine Therapie mit UV-Licht als nützlich, da es positiv auf Entzündungen wirkt und die Teilung der Hautzellen reguliert.

Chinesische Forscher verglichen nun den Effekt unterschiedlicher UV-Behandlungen auf die Betroffenen. An der Studie nahmen 68 Personen mit Psoriasis am Kopf teil. Eine Gruppe erhielt die konventionelle Vorgehensweise mit Schmalband-UV-B-Strahlung, während die anderen Probanden mit der weniger verbreiteten UV-A-Therapie behandelt wurden. Über einen Zeitraum von sechs Wochen bekamen die Teilnehmer je 18 Anwendungen mit UV-Licht. Beide Methoden konnten schließlich die Lebensqualität der Patienten und ihre Symptome verbessern, wobei die UV-A-Vorgehensweise etwas bessere Ergebnisse erzielte.

Quelle: DeutschesGesundheitsPortal. bit.ly/2NezbW3

Studie: DOI 10.1007/s10103-018-2564-z

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Naturheilpraxis 09/2018

Erschienen am 01. September 2018