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Naturheilpraxis 07/2019

Update Gonarthrose

Arthrosen gehören zu den häufigsten chronisch-degenerativen Erkrankungen, die zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und bleibender Behinderung führen. Sie treten familiär gehäuft auf und sind derzeit nicht heilbar. Die Therapieziele sind deshalb Schmerzlinderung, Verbesserung der Beweglichkeit und Verhinderung der Krankheitsprogression. Vor allem Bewegung, bestimmte Ernährungsempfehlungen, Antioxidantien – besonders Polyphenole – und Chondroprotektiva können hilfreich sein.

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
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In Deutschland leiden circa 18 Prozent der Erwachsenen an einer Kniearthrose. Bei einer frühzeitigen Diagnose lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung oft verzögern, zum Beispiel durch Krafttraining. Um eine Arthrose im Knie schneller als bislang zu entdecken, haben Wissenschaftler der Charité in Berlin und der Technischen Universität Fulda ein spezielles Gerät entworfen: Dieses „elektronische Ohr“ nimmt Kniegeräusche wahr – einfacher, schneller und lange bevor das menschliche Ohr sie hört. Es setzt sich aus einem speziellen Mikrofon und Sensoren zusammen, die spezifische Schallmuster kranker Gelenke automatisch identifizieren.

Ein Selbsttest kann jedoch bereits erste Hinweise geben, ob das Knie beeinträchtigt ist. Man setzt sich auf einen Stuhl, legt die Hand auf das Knie, streckt und beugt das Gelenk. Hört man dabei ein deutliches Knirschen und spürt ein Reiben der Kniescheibe, sind weitere Untersuchungen sinnvoll (1).

Risikofaktoren

Die genauen pathophysiologischen Entstehungsmechanismen auf molekularer und zellulärer Ebene sind bis heute noch nicht ausreichend bekannt, obwohl einige Risikofaktoren wie Alter, Übergewicht und frühere Gelenkverletzungen belegt sind. Zudem wird biochemischen Faktoren zunehmend eine zentrale Bedeutung bei der Arthrose-Entstehung attestiert.

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Naturheilpraxis 07/2019

Erschienen am 01. Juli 2019