Gutes Altern bedeutet längst nicht mehr nur, lange gesund zu bleiben, sondern auch die äußerlich sichtbaren Zeichen des Alters möglichst gering zu halten. Etliche Anti-Aging-Cremes, Lotionen, Gesichtswässerchen und andere Kosmetikartikel versprechen, hierbei wahre Wunder zu wirken – natürlich alles zu schön, um wahr zu sein. Dabei gibt es durchaus Wege und Wirkstoffe, mit denen Alterungsprozesse zumindest verlangsamt und abgemildert werden können.

Mit zunehmender Lebenserwartung und Aktivität bis ins hohe Alter wachsen die Erwartungen an ein länger währendes jugendliches Aussehen. So wurdenbereits im Jahr 2011 bundesweit rund 134 000 Faltenbehandlungen von Ärzten der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland durchgeführt, davon über 120 000 an Frauen (1). Die Anzahl jährlicher Behandlungen steigt. Doch gibt es neben Faltenbehandlungen weitere Optionen, um Alterungsprozesse zu verlangsamen.

Maßnahmen gegen die Hautalterung

Maßnahmen und Produkte gegen Hautalterung stellen Dermokosmetika, Hormontherapien, sogenannte Filler-Produkte, Botulinumtoxin und verwandte Stoffe, chemische Peelings und Nahrungsergänzungsmittel dar. Entsprechend der Leitlinie der GD Gesellschaft für Dermopharmazie e. V. sollen Dermokosmetika gegen Hautalterung pflegende und schützende Eigenschaften aufweisen und degenerativen Veränderungen der Haut entgegenwirken (1).