Wer erst kurz vor dem Zubettgehen zu Abend isst und am Morgen das Frühstück ausfallen lässt, hat nach einem Herzinfarkt eine schlechtere Prognose. Erstmals wurden in einer aktuellen Studie die Essgewohnheiten von Patienten mit akutem Koronarsyndrom beobachtet und auf ihren Zusammenhang mit weiteren kardiovaskulären Ereignissen hin untersucht.

Personen mit beiden dieser Essgewohnheiten – kurz vor dem Zubettgehen essen und nicht frühstücken – hatten innerhalb von 30 Tagen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ein vier- bis fünfmal so hohes Risiko, zu sterben oder einen weiteren Herzinfarkt oder Angina Pectoris zu bekommen. Dabei sei die Ernährung eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, die Prognose zu verbessern, sagen die brasilianischen Forscher, die zu einem ausgewogenen Frühstück raten und zu einer zweistündigen Pause zwischen leichtem Abendessen und Zubettgehen. Autorin: Martina Schneider