Schwerpunkt
Naturheilpraxis 08/2020

Unerfüllter Kinderwunsch

Einer der größten Wünsche im Leben vieler Frauen ist der nach einem Baby. Doch bekanntlich kommen Babys nicht auf Knopfdruck oder Bestellung – sie haben ihren eigenen Weg. In der naturheilkundlichen Praxis sind bei unerfülltem Kinderwunsch eine empathische Herangehensweise und eine gezielte Vorbereitung des "Nests" bei der Frau erforderlich.

Ein Beitrag von Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg
Lesezeit: ca. 8 Minuten
Anna Om / shutterstock.com

Um eine Schwangerschaft zu fördern, sollte das weibliche Prinzip (Venus) gestärkt werden. In den weiblichen Fortpflanzungsorganen stehen dafür Aspekte wie Aufnahmefähigkeit, Umhüllung und Hingabe. Zudem werden die Regenerationsphasen aller Organsysteme vom Venusprinzip regiert. Aus der Anamnese ergeben sich zurückliegende Vaginalinfektionen oder Adnexitiden, die zu Verklebungen führen. Dies sind oft die tieferliegenden Ursachen für einen nicht mehr durchgängigen Eileiter. Verstärkend kommt eine zu „schleimlastige“ Kost hinzu. Dazu zählen vor allem Mehlprodukte und tierisches Eiweiß, was im kleinen Becken zu „Verschleimungen und Verklebungen“ führen kann. Schlafen über Wasseradern kann ebenfalls das Einnisten verhindern bzw. in den ersten Schwangerschaftswochen zu Fehlgeburten führen.

Oft erlebe ich, dass sich Schwangerschaften im Urlaub oder durch häuslichen Bettwechsel eingestellt haben. Natürlich spielt im Urlaub die Entspannung eine Rolle, noch viel mehr ist es aber der veränderte Bettplatz. Ich lasse meinen Patientinnen erst einmal einen „Nestputzertee“ trinken (siehe Rezept) und verändere die tägliche Ernährung. Eine weitere Aufgabe an die Patientin ist das Messen der Körpertemperatur. Die weibliche Eizelle benötigt 37 °C Kerntemperatur, was die wenigsten Frauen haben. Oft ist es also nötig, Wärme in die Zellen zu bringen, denn wer will schon in ein kaltes Nest?

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Naturheilpraxis 08/2020

Erschienen am 03. August 2020