Panorama
Naturheilpraxis 05/2022

Üppig frühstücken oder nicht?

Lesezeit: ca. 1 Minute
GoncharukMaks / shutterstock.com

Im Volksmund heißt es: „Iss morgens wie ein König, mittags wie ein Bauer und abends wie ein Bettler.“ Wie so häufig liegt in solchen Sprüchen auch ein Funken Wahrheit. In diesem Fall sogar mehr: In einer Studie haben Jana Richter und Kollegen von der Lübecker Universität herausgefunden, dass das Risiko für metabolische Erkrankungen reduziert werden kann, wenn das Frühstück zur täglichen Hauptmahlzeit gemacht wird. Denn wer morgens den größten Teil der benötigten Energie aufnimmt, kann seinen Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Aus einer Gruppe von 16 normalgewichtigen jungen Männern bekam die Hälfte ein kalorienreiches Frühstück und eine energiearme Abendmahlzeit. Die andere Hälfte nahm die üppige Mahlzeit erst abends ein. Nach der gehaltvollen Mahlzeit war der Energieumsatz höher als bei der kalorienärmeren Mahlzeit, denn am Morgen braucht der Körper mehr Energie für die Verdauung. Dadurch stieg auch der Insulinspiegel weniger stark an. Da die üppige Mahlzeit zudem länger satt machte, wurde bis zum Mittagessen weniger zu Snacks gegriffen und genascht, ebenfalls wichtig im Hinblick auf eine Diabeteserkrankung.

Quelle:

Medical Tribune. n.rpv.media/4rc

Dieser Artikel ist erschienen in

Naturheilpraxis 05/2022

Erschienen am 03. Mai 2022