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Naturheilpraxis 04/2019

Übersäuerung – Mythos oder Wirklichkeit?

Das Thema Übersäuerung ist in der medizinischen Fachwelt immer noch sehr umstritten. Auch Patienten sind entsprechend verunsichert. Deshalb möchte ich Ihnen in diesem Artikel das derzeitige Wissen und die wissenschaftliche Datenlage zur Übersäuerung darlegen.

Ein Beitrag vonDr. med. Harald Hüther
Lesezeit: ca. 6 Minuten
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Eine Überschrift auf dem einflussreichen Therapeutenportal DocCheck lautete im August 2018: „Basen machen Ärzte sauer“ (1). Entsprechend unsachlich fiel der folgende Artikel aus. Häufig werden in der Fachpresse all diejenigen als unwissenschaftlich und leichtgläubig hingestellt, die an diesen „Mythos“ der chronischen Übersäuerung glauben.

Physiologische Voraussetzungen

Es gibt mehrere Puffersysteme, die in unserem Körper das Säure-Basen-Gleichgewicht in einem engen Korridor halten. Diese wurden in oben erwähntem Artikel recht gut erklärt (1):

„Wichtige Vertreter sind:

  • der Bicarbonat-Puffer im Blut mit Hydrogencarbonat und Kohlensäure,
  • der Hämoglobin-Puffer im Blut mit der Aminosäure Histidin in einer deprotonierten bzw. protonierten Form,
  • der intrazelluläre Phosphatpuffer (Dihydrogenphosphat/Monohydrogenphosphat),
  • der Proteinpuffer in Geweben aller Art mit unterschiedlichen Aminosäuren in einer deprotonierten bzw. protonierten Form.“

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Naturheilpraxis 04/2019

Erschienen am 01. April 2019