Dem Umstand, dass Josef Angerer, der Namensgeber des Arbeitskreises für Augendiagnose und Phänomenologie Josef Angerer e. V., am 26. Juni (1907) Geburtstag hatte, verdankten wir den sommerlichen Tagungstermin – inklusive herrlichen Sonnenschein.

Die Augendiagnose, früher mit dem Beruf des Heilpraktikers fest verbunden, hat es zurzeit in Deutschland schwer. Nicht so im Ausland, wo insbesondere Ärzte die Irisdiagnose für sich entdecken und einige interessante Studien an Kliniken durchgeführt werden. Hermann Biechele, Vorstand des Arbeitskreises, wagte in seiner Eröffnungsrede einen Blick über de Tellerrand und stellte den ca. 50 Zuhörern neue iridologische Entwicklungen im Ausland vor. Namentlich wurden die Forschungen von John Andrews in England, Leonard Mehlmauer in den USA, René Bourdiol in Frankreich und nicht zuletzt Dr. Daniele Lo Rito aus Italien erwähnt.
Der elegante und freundliche Arzt Dr. Lo Rito aus Italien saß im Auditorium und hatte später noch die Gelegenheit, seine Forschungsergebnisse vorzustellen. Sein Vortragsthema: Multidimensionale Iridologie – iridologisch-biologische Netzwerke