Schwerpunkt
Naturheilpraxis 04/2018

Ubiquinol für das Herz

Therapiebegleitender Einsatz des Mikronährstoffes bei Herzinsuffizienz

Studienergebnisse legen nahe, dass sich neben der Behandlung der für die Herzprobleme verantwortlichen Grunderkrankungen eine therapiebegleitende Supplementation mit Ubiquinol positiv auf die Beschwerden auswirken kann. Als essenzieller Bestandteil der Atmungskette ist der Mikronährstoff wichtig für die zelluläre Energiegewinnung und somit für die Leistungsfähigkeit des Herzens.

Ein Beitrag von Nicole Hofmann

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Ubiquinol ist die physiologisch aktive Form des Coenzyms Q10 und unverzichtbar für die Energiegewinnung in den Mitochondrien. Mehr als 95 Prozent der Körperenergie werden mithilfe dieses Vitaminoids produziert. Der Herzmuskel weist den höchsten Ubiquinol-Gehalt im Körper auf. Denn als ständig aktives Organ muss das Herz ununterbrochen mit Energie versorgt werden. Mit dem Alter sinkt der Ubiquinol-Gehalt der Gewebe, da die körpereigene Produktion des Mikronährstoffs nachlässt (s. Abb. 1). Auch bedingt durch Krankheiten oder Medikamente kann es zu einem Mangel kommen, der sich in verschiedenen Beschwerden wie Müdigkeit oder Muskelproblemen äußern kann. Ist der Ubiquinol-Spiegel in Herz und Blutplasma dauerhaft zu niedrig, kann dies zudem eine Herzinsuffizienz begünstigen (1).

Abb. 1: altersabhängige Ubiquinol-Abnahme in den Geweben Nicole Hofmann

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Naturheilpraxis 04/2018

Erschienen am 03. April 2018