Da am Anfang des Stoffwechsels die Verdauung steht, führen Verdauungsprobleme zu Stoffwechselstörungen. Zudem wird durch eine inadäquate Verdauung die Leber belastet, weshalb neben der Behandlung der Verdauungsprobleme auch eine Leberentgiftung ratsam ist.

Der Stoffwechsel ist auch in der Tibetischen Medizin ein komplexes Regelwerk, an dessen Anfang die Verdauung und die „Verdauungshitze“ stehen. Prinzipiell wird die Verdauung durch das harmonische Zusammenspiel aller drei grundlegenden Körperenergien (Lung = Wind; Tripa = Galle; Peken = Schleim) gesteuert. Der „lebenserhaltende Wind“ sorgt dafür, dass die aufgenommene Nahrung nach unten in Richtung des Magens befördert wird.

Im oberen Anteil des Magens werden die festen und flüssigen Anteile der aufgenommenen Nahrung dann in ca. der ersten halben Stunde nach Nahrungsaufnahme durch den „vermischenden Schleim“ durchgemischt. Der Speisebrei wird hierbei süß und schaumig, und die Körperenergie Peken erhöht sich im gesamten Körper. Dieser Vorgang kann im Extremfall auch bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen.