Nein, sofern dieser nach den Angaben der Hersteller programmiert ist. So fassen die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) die aktuelle Studienlage in einer Leitlinie zusammen.

Menschen, denen zum Beispiel ein Herzschrittmacher oder Defibrillator implantiert wurde, machen sich angesichts vieler potenzieller Störquellen durchaus Sorgen um die korrekte Funktion dieser Hilfsmittel – sind wir doch zunehmend von technischen Geräten umgeben, die ihrerseits elektromagnetische Felder aussenden. Laut Informationen von DGK und DGAUM sprechen circa 25 Prozent aller Betroffenen das Thema bei Nachsorgeuntersuchungen an. Mobiltelefone stellen nur ein sehr geringes Interferenzrisiko dar. Der ehemals empfohlene Sicherheitsabstand von 15 Zentimetern zum Implantat gilt mittlerweile als überholt. Bei Induktionsladegeräten sollte jedoch ein Abstand von zehn Zentimetern eingehalten werden.