Schwerpunkt
Naturheilpraxis 06/2019

Störfelder und Herde

und weitere Ursachen chronischer Beschwerden

Störfelder sind bei bis zu 30 % aller Patienten mit chronischen oder rezidivierenden, schwer therapierbaren Beschwerden Mitverursacher des Krankheitsbildes. Darum ist das Thema von großer Bedeutung und soll im folgenden Beitrag differenziert betrachtet werden.

Ein Beitrag von Klaus G. Weber
Lesezeit: ca. 8 Minuten

„… und dann habe ich noch die Narben entstört.“ Oft habe ich diesen Satz von Seminarteilnehmern gehört. Meine Rückfragen „Wieso entstört? Du hast die Narben behandelt. Woher weißt du, ob sie ‚gestört‘ haben, und wenn ja, was und wie?“ lösen regelmäßig Erstaunen aus. Anscheinend wird in unterschiedlichen therapeutischen Kontexten unterrichtet, dass alle Narben zu entstören seien. Wohlgemerkt geht es nicht darum, symptomatisch Narben mit Missempfindungen oder Schmerzen zu behandeln oder Narben, die jucken oder verquollen sind.

Narben sollen entstört werden, weil Narben Störfelder sein und vielfältige Symptome auslösen können, die keinen bekannten funktionellen Bezug zum Störfeld aufweisen. Narben müssen aber nicht zwangsläufig „stören“ im engeren Sinne.

Wir ringen immer wieder mit begrifflichen Unschärfen, wenn es um Worte wie Herderkrankung, Störfeld und Entstören geht. Begriffliche Unklarheit führt zwangsläufig zu therapeutischen Unklarheiten. Für diese Unklarheiten, begrifflichen Unschärfen und Verwirrungen gibt es viele Gründe.

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Naturheilpraxis 06/2019

Erschienen am 03. Juni 2019