Vor allem in den dunklen Wintermonaten ist es wichtig, genügend Sonne zu tanken. Denn nur mithilfe einer ausreichenden Menge an UV-Strahlung kann unsere Haut das essenzielle Vitamin D herstellen. Doch das Sonnenlicht wirkt sich auch auf andere Bereiche günstig aus: Forscher aus Kanada untersuchten, ob sie Auswirkungen auf Patienten mit multipler Sklerose nachweisen konnten. In früheren Studien ließ sich bereits ein Zusammenhang zwischen UV-B-Strahlung und dem Risiko einer MS-Erkrankung bei Kindern feststellen.
Insgesamt wurden 386 Personen zur Menge der aufgenommenen Sonnenstrahlung in ihrem Leben befragt. Diese Größe berechnete das Forscherteam aus Angaben zu Ort, Jahreszeit und Dauer des Aufenthalts in der Sonne. Auch Herkunft, BMI und Raucherstatus der Teilnehmer wurden berücksichtigt, oder ob sie zusätzlich Vitamin D einnahmen.
Personen, die in einer sonnigen Region lebten, hatten ein 45 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko als Teilnehmer aus einer weniger sonnigen Region. Diese Erkenntnis ließ sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene bestätigen. Auch ein Sommerurlaub, in dem sie viel Sonne getankt hatten, wirkte sich positiv auf das Krankheitsrisiko aus.