Bei Erwachsenen mit Asthma können Atemübungen die Hyperventilation und Lebensqualität verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Cochrane-Übersichtsarbeit, in die 22 randomisierte, kontrollierte Studien mit rund 2 800 erwachsenen Teilnehmern einbezogen wurden. Die Probanden der Studien hatten leichtes bis mittelschweres Asthma. In 20 Studien wurde die Wirkung von Atemübungen mit der normalen Asthma-Behandlung verglichen und in zwei Studien mit einer Asthma-Beratung. Dabei wurden verschiedene Atemübungen wie Yoga, Atem-Retraining, tiefe Zwerchfellatmung, Buteyko oder Papworth genutzt. Die Metaanalyse untersuchte, wie sich die Übungen auf Asthmasymptome, Lungenfunktion, Lebensqualität und die Zahl akuter Exazerbationen auswirkten. Nach durchschnittlich drei Monaten ließen sich dank der Atemübungen sowohl eine Verbesserung der Lebensqualität als auch der Hyperventilation feststellen. Auch eine gewisse Verbesserung der Lungenfunktion durch die Atemübungen konnte erreicht werden. Zur Verbesserung der generellen Asthmasymptome konnten die Übungen hingegen nicht oder nur wenig beitragen. 

Quelle

ÄrzteZeitung. n.rpv.media/1qi