Fachforum
Naturheilpraxis 05/2022

Selbstheilungskräfte stärken – Immunsystem aktivieren

In der modernen Medizin werden die Ursachen für Krankheiten oftmals hauptsächlich in Infektionen durch Erreger gesehen. Im Sinne naturheilkundlicher Grundsätze, wie auch Paracelsus sie vertrat, sind Eindringlinge von außen jedoch nicht der wahre Grund für eine Erkrankung, sondern lediglich eine mögliche Auswirkung anderer Ursachen, die erheblich tiefer verankert sind. "Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles." (Dr. Bechamp)

Ein Beitrag von Christine Baumann
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Damit ein Erreger eine Krankheit auslösen kann, muss er ein bereits geschwächtes Milieu antreffen. Nur wenn die Selbstregulation des menschlichen Organismus – beispielsweise aufgrund von Stress oder gestörten Stoffwechselvorgängen – bereits aus der Balance geraten ist, kann ein Eindringling seine schädigenden Eigenschaften voll entfalten. Andernfalls würde er durch die Selbstheilungskräfte in Schach gehalten oder abgewehrt werden.

Die Stärkung des Immunsystems und eben jener Selbstheilungskräfte ist folglich der beste Schutz vor Krankheiten und Parasitenbefall. Anstatt zu warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist und Therapie notwendig wird, erscheint es in diesem Zusammenhang ausgesprochen sinnvoll, Vorsorge zu betreiben und Eindringlingen wie Viren, Bakterien, Parasiten und Pilzen von vornherein verschlossene Tore zu präsentieren. In der Pflanzenwelt finden wir Komponenten, die – im Idealfall durch die Hand des Alchemisten in ihrer Wirkung zur Vervollkommnung gebracht – die Abwehr stärken und mikrobiellen Feinden das Überleben schwer machen.

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Naturheilpraxis 05/2022

Aktuelle Ausgabe
Erschienen am 03. Mai 2022