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Naturheilpraxis 10/2018

Schwindel – Was tun, wenn sich alles dreht?

Klinik und Fallvorstellung

Vortrag beim 24. Therapeutentreffen der DGKH vom 15.–17. Juni 2018 in Bad Wimpfen mit dem Thema: Die homöopathische Behandlung neurologischer Krankheiten – ein praxisnaher Streifzug durch das Thema.

Ein Beitrag von Kyra Schweickhardt
Lesezeit: ca. 6 Minuten
Foto Cat / shutterstock.com

Fast jeder Dritte in Deutschland leidet irgendwann einmal im Leben unter Schwindel. Für die einen dreht sich alles, andere gehen unsicher oder schwanken. Meist verschwindet dieses Gefühl recht schnell, manchmal bleibt es aber über Jahre.

Schwindel ist keine Krankheit, sondern das Symptom eines tiefer liegenden Problems. Verantwortlich ist meist eine Störung im Innenohr, in dem das Gleichgewichtsorgan liegt. Dieses registriert die Bewegungen des Körpers und gibt die Information an das Gehirn weiter, das sie zusammen mit anderen Sinneseindrücken verarbeitet, vor allem mit den visuellen. Passt in diesem fein austarierten Zusammenspiel etwas nicht, kann sich das als Schwindel äußern. Schon eine falsch eingestellte Brille genügt unter Umständen als Auslöser.

Definition

Unter Schwindel (Vertigo) versteht man im Deutschen das Empfinden, sich zu drehen oder zu schwanken, eine Unsicherheit bei der Bewegung durch den Raum und auch das Gefühl einer drohenden Bewusstlosigkeit. Man unterscheidet unter anderem Dreh-, Schwank-, Lift-, Bewegungs- und unsystematischen Schwindel.

Im Englischen unterscheidet man zwischen vertigo (Schwindel im eigentlichen Sinn) und dizziness (Benommenheitsgefühl).

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Naturheilpraxis 10/2018

Erschienen am 01. Oktober 2018