Sammeln sich vermehrt Stoffwechselabbauprodukte, Schadstoffe und Säuren in den Zellen an, werden zelluläre Funktionen wie die Zellreinigung, -regeneration und -atmung beeinträchtigt. Damit einher gehen Alterungserscheinungen, metabolische und neurodegenerative Erkrankungen oder Krebs. Doch es gibt Maßnahmen, um diesen Prozessen vorzubeugen und die Zellgesundheit zu stärken.

Eine wesentliche Zellfunktion ist das Selbstreinigungsprogramm von Zellen – die sogenannte Autophagie. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern „auto“ (selbst) und „phagie“ (fressen) zusammen. Die Autophagie beschreibt den Abbau nicht mehr benötigter Zellbestandteile, die anschließend wiederverwertet werden (1, 2). Ist die Autophagie verringert, sind die Zellen nicht mehr in der Lage, ihren durch Stoffwechselvorgänge angereicherten molekularen Zellmüll vollständig abzubauen. Über Jahre hinweg kann die Akkumulation molekularer Abfallprodukte in den Zellen Alterserscheinungen, Krebs, Demenz, Muskel- oder auch Infektionserkrankungen zur Folge haben (2–5).