Obwohl die Schüßler-Salze häufig als Eigenmedikation von den Patienten eingesetzt werden, stellen sie nach wie vor eine wichtige Säule im Behandlungskonzept vieler Heilpraktiker dar. Insbesondere in der Konstitutionstherapie spielen sie eine große Rolle.

Ist die Therapie mit Schüßler-Salzen für uns in der naturheilkundlichen Praxis „verbrannt“? Gibt es ein Zuviel der Selbstmedikation? In jeder Zeitschrift finden wir Artikel zu Kuren für den Hausgebrauch. Bei Ernährungs- und Gesundheitsberatern haben die Mineralsalze, zumindest die 12 Basismittel, ebenfalls ihren Platz gefunden. Doch dabei steht immer nur der Akutzustand oder die Befindlichkeitsstörung im Vordergrund. Eine konstitutionelle Einordnung und dementsprechende Medikation fällt weg. Die Augendiagnose bietet uns hingegen wertvolle Hinweise, hinter den Vorhang zu blicken. Den Menschen durch eine individuelle Therapie zu stärken und ihn durch eine adäquate Aufklärung mehr zur achtsamen Eigenwahrnehmung zu bringen, ist mir ein Herzensanliegen geworden. Außerdem können wir durch die Schüßler-Salze z. B. auf feine Weise den Stoffwechsel positiv regulieren und das Immunsystem stimulieren.