Schwerpunkt
Naturheilpraxis 07/2018

Schönheit von innen mit Schüßler-Salzen und Spagyrika

Was haben Falten, Tränensäcke, Doppelkinn und Schlupflider gemeinsam? Richtig! Keiner mag sie, und doch hat sie jeder – früher oder später. Es gibt darüber hinaus aber eine weitere Gemeinsamkeit: Sie alle verdanken ihre Existenz einer Schwäche der elastischen Grundfunktion. Sobald wir uns also für den Erhalt von Frische, Schönheit und Jugendlichkeit interessieren, sollten wir uns für den Erhalt der elastischen Grundfunktion interessieren.

Ein Beitrag von Christian Heimüller
Lesezeit: ca. 9 Minuten
Ewa Studio / shutterstock.com

Schüßler-Salze für die elastische Grundfunktion

Die elastische Grundfunktion des Körpers setzt sich aus drei Komponenten zusammen.

Die erste Komponente beruht auf der Funktionsfähigkeit des Elastins, sozusagen auf den Gummibändern des Bindegewebes. Leiern diese Gummibänder aus, so kommt es zu Erschlaffung, Senkung und Fältelung der betroffenen Strukturen.

Die zweite Komponente zeigt sich im Tonus, der muskulären Spannkraft des Gewebes. Der Tonus ist der aktive Anteil der strukturell getragenen Elastizität und damit der polare Partner der rein passiv bewirkten Elastizität des Bindegewebes. Die Schwäche einer der beiden Komponenten bewirkt langfristig immer auch eine Schwächung des polaren Partners. Eine Minderung des Tonus erzeugt im Gewebe also genau die gleichen Erscheinungen wie eine Minderung der bindegewebsseitigen Elastizität. Die Elastizität des Bindegewebes und der muskuläre Tonus zusammen sind außerdem verantwortlich für die Verdichtung der Säfte im Gewebe (v. a. Blut, Lymphe und Zwischenzellflüssigkeit) und damit der Hauptfaktor für eine funktionierende Säftedrift. Minderung dieser Funktion führt zu Stagnation und Stase im Gewebe, zu Ödemen und Venositäten, zu verminderter Versorgung mit Blut und Nährstoffen sowie zu mangelhaftem Abtransport der energielosen Metaboliten und Säuren und damit zu frühzeitiger Alterung, Atrophie und Degeneration.

Die dritte Komponente gründet im Turgor, d. h. im Quellungszustand der Zellen. Stellen Sie sich dazu einen Wasserball vor: Bläst man den Wasserball ganz prall auf und wirft ihn dann auf den Boden, so wird er elastisch abfedern und wieder nach oben zurückspringen. Lassen Sie jedoch etwas Luft aus dem Ball und werfen ihn wieder auf den Boden, so wird der Ball platt liegenbleiben wie eine herabgefallene faule Tomate. Dieses Beispiel veranschaulicht sehr schön, wie wichtig diese leider therapeutisch oft vernachlässigte dritte Komponente der elastischen Grundfunktion ist.

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Naturheilpraxis 07/2018

Erschienen am 02. Juli 2018