Licht steuert in der Zelle offenbar mehr Funktionen, als wir bisher angenommen haben. Licht besteht aus Farben, und diese wirken sowohl als Einzelschwingung als auch in der Kombination. Mit kleinen Impulsen können wir eine große Wirkung erreichen. Die aktuelle Zellbiologie forscht intensiv daran.

Die Wirkung der Lichtfarben beruht auf Physik, die nicht mit der strukturellen, chemischen Farbwirkung vergleichbar ist. Bei diesem Thema kamen sich schon Goethe und Newton in die Haare, weil man Schwingung mit Masse vergleicht und damit Physik mit Chemie verwechselt. Schwingung und Masse sind messbar, doch nicht vergleichbar. Am Beispiel von Farben kann man das gut zeigen: Mischt man rotes und grünes Licht, erhält man gelbes Licht.  Das mag für einen Maler seltsam klingen, doch es ist reine Physik. Die drei Grundfarben des Lichts sind Rot, Grün und Blau und ergeben weißes Licht, wogegen die drei chemischen Grundfarben Gelb, Blau und Rot gemischt die Farbe Schwarz ergeben. Die Polarität der Farben entspricht der Polarität von Chemie und Physik.