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Naturheilpraxis 10/2018

Schlaganfall naturheilkundlich behandeln

Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden sollte. Die besten Chancen auf eine gute Rehabilitation haben Patienten, die in den ersten zwei bis drei Stunden nach dem Schlaganfall versorgt werden. Er tritt meist plötzlich auf und trifft nicht nur ältere Menschen. Ein höheres Lebensalter ist zwar einer der Risikofaktoren eines Schlaganfalls, doch auch jüngere Patienten können betroffen sein. In der Nachbehandlung können verschiedene naturheilkundliche Methoden nützlich sein.

Ein Beitrag von Rainer Gugenhan
Lesezeit: ca. 8 Minuten
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Jedes Jahr erleiden in der Bundesrepublik ca. 200 000 Menschen einen Schlaganfall. Dabei handelt es sich um eine plötzlich auftretende schwere Funktionsstörung des Gehirns, die durch eine Verminderung oder vollständige Unterbrechung der Blutversorgung bestimmter Gehirnbezirke entsteht. Schlaganfall-Patienten haben Symptome wie Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen (1, 2).
Im ersten Abschnitt werden die Ursachen eines Schlaganfalls und die schulmedizinische Therapie vorgestellt, im zweiten Abschnitt die naturheilkundliche Vorgehensweise.

Ursachen

Hirninfarkt (ischämischer Infarkt): ca. 85 % der Schlaganfälle = Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn. Ursachen: Ablagerungen an den Gefäßwänden bzw. Embolie

Hirnblutung (intrazerebrale Blutung, hämorrhagischer Infarkt): ca. 10–15 % der Schlaganfälle = Zerreißen eines Blutgefäßes. Ursache: vorgeschädigte Gefäße oder Hypertonie

Risikofaktoren

Arteriosklerose, Hypertonie (Bluthochdruck), Rauchen, Stress, Dyslipoproteinämie (Fettstoffwechselstörung), erhöhter Hämatokrit, Übergewicht und Bewegungsmangel, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Vorhofflimmern (Herzrhythmusstörung), Gerinnungsstörungen, Anti-Baby-Pille, familiäre Belastung, Migräne (1, 2)

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Naturheilpraxis 10/2018

Erschienen am 01. Oktober 2018