Patienten mit Schlafstörungen leiden meist unter weiteren Beschwerden oder sind sozioökonomisch benachteiligt. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler aus Mainz nach Auswertung von Fragebögen, die 2 515 Freiwillige in Deutschland im Alter zwischen 14 und 95 Jahren ausgefüllt hatten. Unter den Teilnehmern litten Frauen und Singles häufiger unter Schlafproblemen als andere. Ebenso stieg der Anteil der Betroffenen mit zunehmendem Alter sowie unter psychoemotionalem oder körperlichem Stress. So wirkten sich unter anderem verschiedene Krankheiten ungünstig auf die Qualität des Schlafs aus. Auch Personen mit niedrigerem Bildungsabschluss oder Einkommen schliefen schlechter als andere. Die Wissenschaftler leisteten mit ihren Ergebnissen einen Beitrag zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Voraussetzungen von Schlafstörungen. Autorin: Sabine Ritter