Schwerpunkt
Naturheilpraxis 04/2020

Rückenbeschwerden

Präventive und therapeutische Möglichkeiten des freien Atems

Rückenbeschwerden begegnen uns in der Praxis sehr häufig und sind mit großem Leidenspotenzial für die Patienten verbunden. Bei etwa 90 % der Patienten handelt es sich um unspezifische Rückenschmerzen. Das heißt, man findet keine spezifischen medizinischen Ursachen, an denen man ansetzen könnte.

Ein Beitrag von Brigitte Kachel und Dr. med. Günter Weis
Lesezeit: ca. 12 Minuten

Bei Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen zeigt sich oft ein ähnliches Bild: Der Körper erscheint wie von einer Schwere befallen, die natürliche Leichtigkeit der Bewegung fehlt. Bestimmte Muskelregionen sind schmerzhaft, verhärtet und verdichtet, wodurch der Bewegungsraum des Betroffenen eingeschränkt ist. Auch die leichte Bewegung des Atems, die für die Sauerstoffversorgung der Muskeln wichtig ist, verliert sich durch die Schwere und die Bewegungseinschränkung.

Wenn wir bei Patienten genauer nachfragen, stellen wir immer wieder fest, dass sich nicht nur der Rücken in manchen Bereichen in einer Schwere und Enge befindet, sondern auch das Bewusstsein bzw. die Psyche, weshalb sich ihr Potenzial nicht frei entfalten kann. Auch die psychisch-seelische Komponente kann in diesen Fällen scheinbar nicht frei und leicht durchatmen.

An diesen Erscheinungen am Körper, am Atem, an der Seele und am Geist setzt unsere Arbeit an. Der freie Atem wurde von Heinz Grill langjährig differenziert erforscht und für Therapeuten, die ihre Patienten ganzheitlich-therapeutisch unterstützen wollen, praxisgerecht aufgearbeitet (1).

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Naturheilpraxis 04/2020

Erschienen am 01. April 2020