Fachforum
Naturheilpraxis 04/2022

Reinigung und Stärkung für den Darm

Der "innere Alchemist" verarbeitet die aufgenommene Nahrung und beliefert damit den gesamten Organismus mit Bau- und Vitalstoffen. Schadstoffe, Schlacken und "Abfall" aus dem Stoffwechsel werden über den Darm und die Ausleitungsorgane entgiftet und ausgeschieden.

Ein Beitrag von Christine Baumann
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Die Gesundheit unserer Verdauungsorgane ist grundlegend für unser gesamtes Wohlbefinden. So sagte bereits Paracelsus: „Wenn der innere Alchemist krank ist, sodass er das Gift nicht mehr mit vollkommener Gunst vom Guten zu scheiden vermag, dann geht Schlechtes und Gutes gemeinsam zur Verwesung über… Das ist die Mutter aller Krankheiten.“

Ist die Verdauungsleistung geschwächt, entstehen durch Gärung und Fäulnisprozesse bereits im Rahmen der Zerteilung der Nahrung ausleitungspflichtige Substanzen. Können diese nicht direkt entgiftet werden, belasten sie durch die Verteilung über das Lymphsystem alle Organe im Körper. Dadurch werden Abwehrmechanismen kurzfristig herabgesetzt und chronischem Krankheitsgeschehen langfristig und auf breiter Basis der Weg bereitet.

Pflanzen für den „inneren Alchemisten“

Die Stärkung der Verdauungsorgane ist folglich eine wichtige Grundlage in der gesundheitlichen Prophylaxe. Durch die Aktivierung der Verdauungsdrüsen Leber und Bauchspeicheldrüse, durch die Pflege der Darmschleimhaut und durch die Verbesserung des Lymphflusses wird die erfolgreiche Stoffumwandlung unterstützt, die nach paracelsischer Idee Grundvoraussetzung für die Gesunderhaltung des „Archaeus“ ist – jener übergeordneten Instanz im menschlichen Organismus, die alle Lebensprozesse steuert. In der Pflanzenwelt finden wir Komponenten, die – im Idealfall durch die Hand des Alchemisten in ihrer Wirkung zur Vervollkommnung gebracht – den inneren Alchemisten in seinem Werk unterstützen.

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Naturheilpraxis 04/2022

Erschienen am 01. April 2022