Horizont
Naturheilpraxis 12/2021

Radongas in Innenräumen

Wie kann man sich vor der unsichtbaren Gefahr schützen?

Nach dem Rauchen ist das radioaktive Radongas in Deutschland die häufigste Ursache, um an Lungenkrebs zu erkranken. Experten zufolge sterben jedes Jahr rund 1 900 Menschen an den Folgen zu hoher Radonkonzentrationen im Haus. Das Edelgas kann durch Undichtigkeiten an erdberührten Bauteilen ins Gebäude eindringen.

Ein Beitrag von Stefan Schindele
Lesezeit: ca. 3 Minuten
Francesco Scatena / shutterstock.com

Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Dr. Inge Paulini, hat in einem jüngst veröffentlichten Bericht erneut auf ein in der Öffentlichkeit kaum diskutiertes Thema hingewiesen: Radon. Das im Boden auf natürliche Weise vorkommende radioaktive Edelgas ist nach dem Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs. In Deutschland ist Radon für etwa 5 Prozent der Lungenkrebstoten verantwortlich. Das entspricht laut einer Schätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz jährlich 1 900 Radon-Toten.

Radon entsteht aus Uran und wird aus Böden, Gesteinen, Baustoffen sowie Wasser freigesetzt. Man kann Radon nicht sehen, riechen oder schmecken. Während Radon in der freien Luft schnell zerfällt und kein Problem darstellt, kann es sich in Gebäuden und Wohnräumen auf gesundheitsgefährdende Art und Weise konzentrieren.

Es dringt dabei vor allem über Haarrisse in erdberührten Betonbauteilen oder im Mauerwerk sowie über undichte Anschlussfugen und Leitungsdurchführungen ein. Die Konzentration in Kellerräumen ist demnach oft besonders hoch.

Lesen Sie den vollen Artikel in

Naturheilpraxis 12/2021

Erschienen am 01. Dezember 2021