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Naturheilpraxis 03/2021

Psychische Probleme nehmen drastisch zu

Immer häufiger bleiben Arbeitnehmer wegen psychischer Probleme ihrer Arbeit fern. Fehlzeiten wegen Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen haben, sagt DAK-Chef Andreas Storm, einen Höchststand erreicht. Der Psychoreport 2020 weist aus: Krankschreibungen haben sich mehr als verdreifacht und stellen die ganze Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Ein Beitrag von Martina Schneider
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Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Probleme hat einen neuen Höchststand erreicht, weist der aktuelle Psychoreport der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK), Hamburg, aus, die bundesweit 5,6 Millionen Arbeitnehmer versichert. Die Fehltage von Arbeitnehmern, die an Depression, Angst- oder Belastungsstörungen erkrankt sind, stiegen 2019 im Vergleich zu 2018 um 24 auf 260 Tage pro 100 Versicherte. „Das ist der höchste Stand seit Beginn der DAK-Untersuchungen im Jahr 1997“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Storm, „die Zahl hat sich mehr als verdreifacht!“ (1)

Diagnose: Depression

Der DAK-Report ist eine Langzeitanalyse, für die das IGES Institut anonymisierte Daten von etwa 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten auswertet. IGES ist ein unabhängiges privatwirtschaftliches Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastrukturfragen mit Sitz in Berlin. Pro 100 Versicherte schlugen 2019 zu Buche:

  • 105 Fehltage aufgrund von Depression,
  • 59 Fehltage wegen attestierter Anpassungsstörungen,
  • 26 Fehltage waren neurotischen Störungen und
  • 19 Fehltage Angststörungen geschuldet.

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Naturheilpraxis 03/2021

Erschienen am 02. März 2021